Kochfeld, Spüle, Kühlschrank bilden die wichtigste Choreografie. Halte Wege kurz, vermeide Kreuzungen und platziere Messer, Bretter, Salz, Öl im Radius um die Hauptarbeitsfläche. Häufig genutzte Dinge in erste Schubladenebene, Schweres unten mit Vollauszug. Stelle Gewürze hitzefern, Müll und Biomüll direkt am Schneideplatz, Handtücher in Griffnähe. Teste mit einem kompletten Rezept: Wenn kein Schritt rückwärts geht, passt die Anordnung. So entsteht rhythmisches, fließendes Arbeiten.
Schubladen zeigen Inhalte auf einen Blick und beenden das Kramen. Verwende Einteilungen nach Objektfamilien und Größe: flache Einsätze für Besteck, modulare Boxen für Kleinteile, Pfanneneinsätze mit Filz, Tellerhalter für Stapel. Tiefen Schränken nimmst du die Macht mit Auszügen oder Drehtellern. Definiere eine „Landebahn“ neben dem Herd für heiße Töpfe. Alles hat eine rückführbare Heimat, wodurch Abläufe leiser werden und Aufräumen nebenbei passiert.
Durchsichtige Behälter mit einheitlicher Geometrie nutzen den Raum perfekt und zeigen Bestände ohne Rätselraten. Beschrifte mit Datum und Inhalt, führe eine einfache FIFO-Regel. Lege eine Snack-Zone an, trenne Kochen von Backen, halte Notfallmahlzeiten griffbereit. Eine wöchentliche Fünf-Minuten-Sichtung verhindert Doppelkäufe. Drehteller in Ecken, flache Kisten für Tüten, höhere Boxen für Mehl und Reis: Struktur macht Einkaufen präziser und reduziert Verschwendung deutlich.